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Unsere Kirche

Benignus-Kirche in Pfäffikon

Die erste Benignus-Kirche in Pfäffikon ZH wurde im 7. Jahrhundert auf dem Kastell erbaut. Etwa 100 Jahre später wurde eine neue Kirche näher im Ortskern erbaut (heutige reformierte Kirche).

  • 1923 Baubeginn der Herz-Jesu-Kirche
  • 1924 Einweihung der Herz-Jesu-Kirche
  • 1927 Neubau des Pfarrhauses
  • 1928 Pfäffikon wird eigenständige Pfarrei
  • 1962 Grundsteinlegung für die neue Kirche
  • 1963 Einweihung der St.-Benignus-Kirche
  • 1976 Einweihung der Orgel
  • 1989 Innenrenovation der Kirche
  • 1999 Jubiläumsfeier „75 Jahre Pfarrei“
  • 2010: Umbau Kirche und Pfarreizentrum
  • 2011: 6. Februar – Kirchweihe mit Bischof Huonder

KirchenfensterKapitale von Benignus

Die Kirchenfenster der Kirche St. Benignus wurden entworfen durch H.U. Beer, Hittnau. Die Kunstgalerie Mathies in St. Gallen hat im Jahr 1990 diesen Entwurf technisch umgesetzt.

OrgelKapitale von Benignus

  1. Manual (Rückositiv)
    1. Gedackt 8'
    2. Praestant 4'
    3. Rohrflöte 4'
    4. Prinzipal 2'
    5. Quinte 1 1/3'
    6. Vox humana 8'
    7. Tremulant
  2. Manual (Hauptwerk)
    1. Prinzipal 8'
    2. Koppelflöte 8'
    3. Spitzgamba 8'
    4. Oktave 2'
    5. Terz 1 3/5'
    6. Mixtur 3fach 1'
  3. Pedal
    1. Subbas 16'
    2. Bourdon 8'
    3. Trompete 4'
  4. Koppeln
    1. 3 Normalkoppeln

Technische Angaben

  • freier Spieltisch
  • Traktur und Registratur rein mechanisch
  • Tritte für Mixtur 1' und Trompete 8' an/ab
  • Schleifwindladen

Projektgestaltung

Orgelbau: 1976 Späth in Zusammenarbeit mit Richard P. Krieg, Arch. SIA Zürich
Projekt und Expertise: Prof. Josef Bucher, Zürich
Intonation: Hans Späth

» Blatt mit allen Technischen Angaben der Orgel Symbol für pdf-Dokument

Website des Orgelbauers externer Link

Unsere Glocken

Herz-Jesu-Kirche 1924

Glocke von 57 cm Durchmesser 117 kg
1962: Geschenk an die Benediktiner-Missionare, Uznach. Die Glocke läutet heute noch im Peramiho-Gebiet von Tansania (Ostafrika).

St. Benignus-Kirche 1963

Das GeläutUnser Geläut

Das Geläut der Katholischen Kirche St. Benignus in Pfäffikon ZH erklingt, von der grossen Glocke ausgehend, in C-Dur auf: c' / e' / g' / a' / c'. Es verkörpert das Motiv "Salve Regina" mit verdoppeltem Grundton. Das heisst, die Schlagtöne der Glocke 1-4 entsprechen den ersten Tönen das "Salve Regina". Mit dem verdoppelten Grundton ist die Oberoktave c' der kleinsten Glocke gemeint.

Das Gelätue der Katholischen Kirche würde bestens für drei- oder vierstimmige Teilmotive eignen. Diese könnten auf wirkungsvolle Art dem jeweiligen liturgischen Anlass angeglichen werden.

 

Dreifaltigkeitsglocke 2500 kg mit Ton CDreifaltigkeitsglocke

Inschrift:
DEM EINEN GOTT IN DREI PERSONEN
VERHERRLICHT UND TRAGET GOTT IN EUREM LEIB

Christusglocke 1350 kg mit Ton EChristusglocke

Inschrift:
LASS SIE ALLE EINS SEIN

Marienglocke 760 kg mit Ton gMarienglocke

Inschrift:
SELIG BUST DU, WEIL DU GEGLAUBT HAST
STEH FEST IM GLAUBEN

Schutzengelglocke 530 kg mit Ton aSchutzengelglocke

Inschrift:
VERTRAU AUF DEN HERRN
ER IST DIE HOFFNUNG UND DIE AUFERSTEHUNG
DER HERR IST MEIN HIRT

Benignusglocke 320 kg mit Ton cBenignusglocke

Inschrift:
GOTT IST DIE LIEBE
EINER TRAGE DES ANDERN LAST

Namenspatron

Der heutige Namenspatron, der Heilige Benignus, stammte wahrscheinlich aus dem Orient. Als Missionar wirkte er im Burgund und wurde zur Zeit des Kaisers Marc Aurel (161 – 180) in Dijon als Märtyrer hingerichtet. Über seinem Grab errichtete man im 6. Jahrhundert eine Kirche; heute ist es die Benignuskathedrale mit Abtei. Kapitale von Benignus

Der Apostel von Burgund soll nach der Überlieferung ein Schüler des heiligen Polykarp gewesen und von diesem nach Gallien gesandt worden sein. Er predigte in Autun, Langres und Dijon die Frohe Botschaft. In Dijon soll er für seinen Glauben den Martertod durch einen Lanzenstich erlitten haben.
Benignus wird stets priesterlich gekleidet, segnend und einen Schlüssel haltend dargestellt. Oft werden auch Hunde mit ihm abgebildet, da er durch aufgereizte Hunde zerrissen werden sollte, die ihn jedoch verschonten.
Er ist der Patron von Dijon und Piemont. Im rheinischen Siegburg enthält der im 12. Jahrhundert gefertigte Schrein Reliquien des Heiligen.

Der Gedenk- respektive Namenstag ist der 17. Februar.
Der Gedenktag aller Heiligen: Allerheiligen - 1. November.

Bedeutung des Namens: der Gütige (latein.)

Quelle: Heiligenlexikon

Reliquie St. Benignus

Eine Reliquie (lat.: Überbleibsel) ist ein Gegenstand religiöser Verehrung, meistens ein Körperteil eines Heiligen. Reliquien finden sich in allen Hauptreligionen.Reliquie von Benignus

Anlässlich der Altarweihe Anfang Februar 2011 wurden die ursprünglichen Reliquien des alten Altares wieder im neuen Altar eingefügt. Bezeichnet sind diese Überbleibsel mit folgendem Wortlaut:

Anno Domini MCMLXIII die tertia mensis Novembris Ego Joseph Episcopus Sangallensis consecravi Ecclesiam et altare hoc in Pfäffikon Zch in honorem S. Benigni Martyris ex Burgundia (ac SS. Cordis) et reliquias Sanctorum Benigni et Felicis Martyrum in eo inclusi et indulgentias in forma consueta Ecclesiae concesssi.
Übersetzt: Im Jahre des Herrn 1963 am dritten Tag des Monats November weihte ich, Bischof Joseph von St. Gallen, die Kirche wie auch diesen Altar in Pfäffikon im Kanton Zürich im ehrenvollen Gedenken an den Heiligen Märtyrer Benignus aus dem Burgund (und des heiligen Herzen) und ich schloss die Reliquien der beiden heiligen Märtyrer Benignus und Felix darin ein, und ich übergab der Kirche die Gnade und Güte in der üblichen Prozedur.

Ludwig Widmann

Eintrag zur Kirche St. Benignus bei Wikipedia

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